Werkstudent bei candidus – ein Erfarungsbericht

Werkstudent bei candidus – ein Erfarungsbericht

Moritz Wenzel ist seit 11. April 2022 Werkstudent bei candidus. Im Blogbeitrag erzählt er von seinen Erfahrungen.

Wieso Beratung?

Schon seit der Schulzeit interessiere ich mich für Naturwissenschaften und Technik. Es geht darum, die Dinge tiefgehend zu verstehen und zumindest in der Theorie gibt es häufig eine richtige Lösung. Folglich brachte mich meine Begeisterung für Technik, vor allem in den Bereichen nachhaltige Mobilität und Energie, zum Maschinenwesen-Studium an der Technischen Universität München. Während meines Bachelor- und Masterstudiums wurde mir zunehmend klarer, dass neben den technischen Aspekten auch die wirtschaftliche Seite einen großen Teil der Gesamtlösung darstellt. Als Ergänzung zu Modulen an der Uni entschied ich mich daher, Praxiserfahrungen in einer Beratungsfirma zu sammeln.

Wieso candidus?

Aufgrund des persönlicheren Arbeitsumfelds und dem stärkeren Umsetzungsbezug hielt ich vor allem nach kleineren Managementberatungen in München Ausschau und stieß dabei glücklicherweise auf eine Stellenausschreibung von candidus. Auf meine Bewerbung erhielt ich schnell eine Antwort und konnte mich in einem ersten Telefonat vorstellen und außerdem mehr über candidus erfahren. In zwei weiteren guten Gesprächen gewährten mir Teile des Beraterteams Einblicke in die vielseitigen Projekte in den Bereichen Supply Chain Management, Transformation Management, Process Mining, Nachhaltigkeit und Energiewirtschaft. Danach stand für mich fest, dass ich gerne selbst als Werkstudent für candidus tätig werden würde.

Mein Einstieg

Der Einstieg wurde mir durch die offenen und hilfsbereiten Kollegen sehr leicht gemacht. Trotz Kundenbesuchen und Homeoffice hatte ich die Möglichkeit, mit jedem ein persönliches Kennenlerngespräch zu führen. So konnte ich mich schnell einleben und einen guten Überblick über die laufenden Projekte und Zuständigkeiten erlangen. Zu meinen ersten Aufgaben gehörten das Überarbeiten und Erstellen von Präsentationen sowie die Aufarbeitung von Use Cases. Eine gute Grundlage, um sich mit der Arbeitsweise einer Managementberatung sowie den Inhalten der Projekte vertraut zu machen.

Meine Aufgaben

Durch meine Vorkenntnisse im Bereich nachhaltige Mobilität und Interesse an alternativen Kraftstoffen bin ich vor allem dem stark wachsenden Bereich Nachhaltigkeit zugeordnet. Dabei gibt es viele spannende Projekte mit Energieversorgungsunternehmen, die gerade im aktuellen Kontext des Ukraine-Krieges, neuer Regularien und Bedrohung durch den Klimawandel sehr relevant sind. Im Zusammenhang eines dieser Projekte habe ich nun die Aufgabe, einen Business Case für eFuels in Abstimmung mit den Projektpartnern eigenverantwortlich aufzubauen und für einen Workshop vorzubereiten. Eine gute Gelegenheit, meine Erfahrungen im Bereich alternative Kraftstoffe zu erweitern und geschäftliche Aspekte direkt in der Praxis zu erlernen. Anfängliche Schwierigkeiten kann ich dabei durch den Austausch mit den erfahrenen Kollegen ohne Problem überwinden und mir so schnell viel neues Wissen aneignen. Neben meinen Hauptaufgaben unterstützte ich auch immer wieder punktuell bei anderen Projekten und internen Themen wie Social Media, Marketing und HR, wodurch ich einen umfassenden Einblick in den Alltag einer Managementberatung erhalte.

Mein Fazit

Die Entscheidung, bei candidus als Werkstudent anzufangen, würde ich in jedem Fall wieder treffen. Die abwechslungsreichen Aufgaben fordern und fördern Eigeninitiative, analytisches Denken und Kommunikationsfähigkeit. Zudem komme ich durch die Projekte mit vielen verschiedenen Menschen und interessanten Branchen in Kontakt. Gleichzeitig kann ich vieles aus meinem Studium direkt anwenden und meinen Wissenshorizont darüber hinaus noch erweitern. Die Tätigkeit bei candidus lässt sich für mich in Absprache mit meinen Mentoren gut mit der Universität vereinbaren, der Praxisbezug sorgt sogar noch für zusätzliche Motivation beim Lernen. Meine Zeit hier endet aufgrund eines Auslandssemesters leider schon im Juli, aber ich kann mir sehr gut vorstellen wiederzukommen.